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Flexiganer – Die trendige Ernährungsform nimmt Fahrt auf

Flexiganer – Die trendige Ernährungsform nimmt Fahrt auf

Vegetarier*in, Veganer*in, Frutarier*in, Pescetarier*in, Freeganer*in, Flexitarier*in, Flexiganer*in…? Meine Güte, was es alles gibt..! Und das war noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Lang ist es her, dass man lediglich zwischen Fleischesser*innen und Vegetarieri*innen unterschied und es „entweder mit oder ohne Fleisch “ gab. Die Zeiten und insbesondere die Ernährungsformen haben sich geändert.

Es gehört inzwischen fast schon zum guten Ton, sich mit einer bestimmten Food-Philosophie zu identifizieren und Ernährung somit sehr viel individueller aussehen zu lassen. Viele von den genannten Kategorien waren vielen bisher kaum, oder gar nicht geläufig. 

In einer Zeit, in der sich so viele so intensiv mit dem Thema Ernährung beschäftigen, lohnt es sich aber, sich damit einmal genauer zu beschäftigen.

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Ist die flexigane Ernährung tatsächlich ein neuer Trend oder ist es nur eine Begriffsbestimmung für was, was es schon immer gab? Und sind diese Begrifflichkeit nur ein Produkt der Zeit, in der jeder nach Individualismus strebt, und das Bedürfnis hat, seine Ernährungsform als Persönlichkeitsmerkmal in differenzierter und individueller Form darzulegen?

Und haben wir bei Kammergold auf diese Fragen eine Antwort? Nein, nicht wirklich. Aber ergänzend zu dieser Thematik möchten wir eines sagen: Wir distanzieren uns ausdrücklich davon, über eine Person anhand ihrer gewählten Ernährungsweise zu urteilen.

Was versteht man unter flexiganer Ernährung und worin besteht der Unterschied zu den Flexitariern?

Man könnte fast meinen, dass es sich bei den Bezeichnungen Flexiganer*in und Flexitarier*in um einen Rechtschreibfehler oder Buchstabendrehrer handelt und es sich um ein und die gleiche Ernährungsform handelt.

Nicht ganz, der Teufel liegt im Detail . Und für Menschen, die sich stark mit ihrer Ernährungsform identifizieren, ist das, unter Umständen, auch sehr wichtig. Den die eigene Klassifizierung dient quasi als essbare Weltanschauung.

Definition: Flexiganer

So wie wir das verstanden haben, ist der Flexiganer jemand, der überwiegend eine pflanzliche bzw. vegane Ernährungsform gewählt hat, dennoch unter individuell festgelegten Kriterien und Ausnahmen Fleisch, Fisch oder andere tierische Produkte isst.

Definition: Flexitarier

Jemand, der sich flexitarisch ernährt, bedient sich überwiegend dem vegetarischen Ernährungsteller , greift aber in wenigen Ausnahmen zu Fleisch oder Fisch. Unter welchen Aspekten eine Ausnahme stattfindet, ist, wie beim Flexitarier, sehr individuell und unterschiedlich.

Warum es sinnvoll ist eine flexigane Ernährung anzustreben

Menschen, die sich damit überfordert fühlen, sich von heute auf morgen komplett vegan zu ernähren , oder auf manch tierisches Produkt ab und zu nicht verzichten möchten, sind in der Welt der flexiganen Ernährung gut aufgehoben.

Mit dem Schritt zum Flexiganer entscheidet man sich auf jeden Fall zu einer überwiegend pflanzenbasierten Ernährung. Der Konsum von tierischen Produkten rückt in den Hintergrund und wird zur Ausnahme. Damit ist ist in jedem Fall, auch im Verständnis des vegan Lebenden, ein guter Beitrag geleistet.

Umwelt und Tierwohl ist dem Flexiganer nämlich ebenso ein Anliegen, das kann man ihm, weil er ab und zu tierische Produkte isst, nicht absprechen. Zumindest tun wir das nicht.

Lieber mit Babysteps in eine bessere Zukunft für Umwelt und Tier, als gar keine. Weitere Gründe warum es sinnvoll ist sich vegan bzw. flexigan zu ernähren haben wir in einem gesonderten Blogartikel festgehalten. Dieser zeigt dir auch, wie du in 11 Schritten ganz einfach vegan werden kannst.

Wie könnte eine flexigane Ernährung aussehen?

Ok, hauptsächlich vegan aber Tierisches in Ausnahmen…das ist flexigane Ernährung… check!
Soweit so gut, oder doch noch nicht?

Welches Maß hat die Ausnahme? Einmal die Woche? Einmal im Monat? Einmal im Jahr? Nur im Urlaub? Nur wenn ich eingeladen werde? Ganz alleine du darfst und musst das entscheiden.

Wenn du aus einer Ernährungsweise kommst, in der du jeden Tag, vielleicht sogar mehrmals täglich, tierische Produkte zu dir genommen hast, dann machst du einen großen Schritt, künftig nur mehr beispielsweise einmal pro Woche Tierisches zu essen .

Wer sich schon länger überwiegend pflanzlich ernährt, der gönnt sich möglicherweise nur einmal im Monat etwas Tierisches und empfindet das dann als Ausnahme.

Was wir oft beobachtet haben : Wer sich unter der Woche vegan ernährt und am Wochenende etwas flexibler ist, fährt in der Regel recht gut, seinen Ernährungsstil auch wirklich auf Dauer durchzuziehen. 

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Flexiganer werden: So gelingt’s?

Den Rat, den wir unbedingt mit auf dem Weg geben möchten ist „ immer locker bleiben “. Lass deine Ernährungsumstellung nicht in Stress ausarten, denn so gelingt es den wenigsten. Betrachte deine jetzige Ernährungsform, evaluiere wieviel tierische Produkte du zu dir nimmst und reduziere das auf die Hälfte.

Wenn du damit gut im Flow bist, evaluiere und reduziere erneut. Irgendwann bist du dann beim Flexiganer*in angekommen und hast für dich dein Maß der Ausnahme bestimmt.

Manchen hilft es auch die Woche in vegane und nicht vegane Tage zu unterteilen. Sie berichten, dass die Versuchung mit der Zeit immer weniger wird, sich die Ausnahme wieder zum Alltag zu machen zu wollen.

Und wenn du überhaupt nicht weißt, wie du dich mit der flexiganen Ernährung ausgewogen ernähren sollst, orientiere dich an den Vorgaben der veganen Ernährungspyramide .

Worauf sollten Flexiganer achten?

Flexiganismus ist dem Veganismus schon sehr nahe, daher solltest du auf bestimmte Parameter in deiner Ernährung achten. Für Flexigan*innen ist z.B. das Thema B12 absolut nicht zu vernachlässigen.
In unserem Beitrag „ Vegan Werden “ findest du etwas mehr Input dazu.

Abschließendes Fazit zur flexiganen Ernährungsform

Sicherlich sind wir ganz große Befürworter der rein pflanzlichen Ernährung, doch ist uns auch sehr bewusst, dass die Umstellung nicht immer für alle einfach ist. Daher begrüßen wir diese „ Zwischenlösung “, damit eine Änderung der Ernährungsweise stressfrei und mit gutem Gefühl stattfinden kann.

Ist nämlich die Herausforderung zu groß, fängt man eventuell gar nicht an oder bricht nach einer Zeit wieder ab. Wir empfehlen dir daher auch, mit veganen Alternativen anzufangen, die vor allem geschmacklich sehr nah an den von dir so geliebten Gerichten sind. Schau doch einfach in unseren Shop, wir haben hier so einiges was auf dich wartet. 🙂