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Wie werde ich vegan? Mit diesen 11 Tipps einfach vegan werden

Wie werde ich vegan? Mit diesen 11 Tipps einfach vegan werden

Vegan essen ist in Deutschland schon lange sehr viel mehr als einfach nur ein Trend . Immer mehr Menschen entscheiden sich ganz bewusst zu einer Umstellung auf vegane Ernährung.

Das kann allerdings anfangs etwas herausfordernd sein. Was darf ich als Veganer*in überhaupt essen? Wo fange ich an? Worauf muss ich achten? Wenn dir diese und noch mehr Fragen im Kopf herumschwirren, können wir hoffentlich mit unseren elf Tipps Klarheit schaffen.

Wir möchten dich bei deinem Einstieg in die vegane Ernährung begleiten, dich unterstützen und dir einige Tipps an die Hand geben, wie du dich mit deiner Umstellung leichter tust und auch langfristig dabeibleiben kannst und magst.

  • Du lernst in diesem Artikel, wie du auf eine vegane Ernährung umstellen kannst und was du dabei beachten musst.
  • Veganer*innen verzichten auf den Konsum von tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Milch, und Eiern.
  • Wir zeigen dir, wie einfach vegan essen sein kann und wie viel Spaß der Prozess zum vegan essen macht.

Was muss man bei veganer Ernährung beachten?

Grundsätzlich bedeutet Veganismus, dass auf den Verzehr von tierisch erzeugten Produkten verzichtet wird . Dazu zählen Fleisch, Fisch, Käse, Eier, Honig und Milch. Das hört sich vielleicht zunächst nach einer großen Einschränkung an, aber die Auswahl an leckeren und ausgewogenen pflanzlichen Lebensmitteln ist unglaublich vielfältig – man denke nur an die riesige Anzahl unterschiedlicher Gemüsesorten.

Es fühlt sich damit unter Umständen viel weniger nicht nach einem Verzicht an , da diese Produkte inzwischen wirklich richtig gut gemacht sind und geschmacklich sehr nah an das Original rankommen.

Dass vegane Ernährung teurer ist als tierische, stimmt übrigens auch nicht. Es kommt, wie bei der omnivoren Ernährung, ganz auf die Produkte an, die du kaufst. Wer sich Fleisch aus artgerechter Biohaltung gönnt, greift auch hier tiefer in die Tasche als beim Discounter! Frisch und selbstgekocht sollte ohnehin die Devise für den Alltag sein, ganz egal was auf deinen Teller kommt.

Kammergold vegan werden

Tipp 1: Informiere dich und finde Gründe

Als erstes steht natürlich die Frage im Raum, wieso du dich überhaupt vegan ernähren möchtest. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einer der häufigsten ist, um Tierleid zu vermeiden . Massentierhaltung ist leider in Deutschland und anderen Teilen der Welt immer noch weit verbreitet.

Die Tiere werden unter grausamen, ganz und gar nicht artgerechten Bedingungen gehalten, werden mit Antibiotika und anderen Arzneimitteln vollgepumpt und produzieren Stresshormone, die im Fleisch verbleiben. Das sorgt dafür, dass die Lebensmittel eine nur mindere Qualität besitzen. Durch eine Umstellung auf vegane Ernährung unterstützt du diese Industrie nicht mehr.

Ein weiterer Grund ist, dass vegane Ernährung gut fürs Klima ist. Dabei wird nämlich im Vergleich zu einer tierischen Ernährung weniger CO2 ausgestoßen. Eine Studie der Oxford Universität zeigt, dass Veganer*innen ungefähr zwei Tonnen Treibhausgase pro Jahr einsparen . Das entspricht mehreren Flügen. Da wir alle zu viel CO2 in unserem Alltag produzieren, ist die Ernährung eine wichtige Stellschraube, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der für eine Umstellung auf pflanzliche Ernährung spricht, ist die eigene Gesundheit . Viele merken nach ihrer Ernährungsumstellung auf vegan deutlich positive Auswirkungen, fühlen sich fitter, weniger müde und haben weniger Verdauungsprobleme . Eine solche Umstellung gelingt leichter, wenn du deine Gründe kennst und dadurch motivierter bist. Finde deshalb die Aspekte, die dir wichtig sind, um vegan zu essen, dann wird es dir Freude machen

Tipp 2: Schritt für Schritt zur veganen Ernährung

Es gibt bestimmt Personen, die es schaffen, vom einen auf den anderen Tag komplett vegan zu essen. Aber auch eine langsame Umstellung hin zur veganen Ernährung ist völlig ok. Du bestimmst das Tempo. Wenn du gut informiert bist, gelingt das leichter und du kannst immer mehr tierische Produkte aus deiner Ernährung streichen und durch pflanzliche ersetzen.

Fang doch erstmal mit 2-3 pro Woche an und erhöhe die Anzahl stetig. Es gibt zudem einen Unterschied zwischen einer veganen Ernährung und einer veganen Lebensweise.

Wenn du dich mit ersterem wohlfühlst, kannst du auch in anderen Lebensbereichen Produkte hinterfragen .Zum Beispiel ist Kosmetik häufig mit tierischen Bestandteilen hergestellt und auch in Kleidung finden die sich wieder – wie in Wolle.

Wie sehr du eine vegane Lebensweise leben möchtest, kannst du entscheiden. Lass dir Zeit und mache jeden Schritt ganz bewusst.

Experten-Tipp: Probier es zunächst mit vegetarischer Ernährung!
Ein Schritt in Richtung vegane Ernährung kann sein, dich zunächst auf vegetarisch umzustellen. Das heißt, du lässt Fisch und Fleisch weg, um dich im ersten Schritt daran zu gewöhnen, auf bislang vertraute Lebensmittel zu verzichten. Das hat den Vorteil, dass du dich am Anfang nicht direkt überfordert fühlst, sondern dich langsam rantasten kannst.

Tipp 3: Unterhalte dich mit anderen Veganer*innen!

Gerade am Anfang hilft es sehr, sich mit anderen Veganerinnen auszutauschen. Vielleicht hast du schon jemanden in deinem Freundinnenkreis, der/die sich vegan ernährt? Aber auch wenn nicht, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, eine vegane Community zu finden.

Ein Austausch tut gut. Besonders wertvoll ist natürlich der Austausch von Rezepten und Kochtipps . Wenn Personen schon länger vegan essen, haben sie bestimmt viel ausprobiert und können dir Tipps geben. So bleibt dir das ein oder andere Chaos in der Küche erspart.

Besonders einfach ist es, über Social Media Plattformen andere Veganerinnen zu finden. Wenn du ihnen folgst, kannst du dich von ihren Koch-Ideen inspirieren lassen. Wenn du eine Person hast, der*die sich auch am Anfang des Prozesses zum vegan essen befindet, könnt ihr auch kleine Wettbewerbe machen, um spielerisch an die Sache ranzugehen.

Zwei Leute der Firma Kammergold unterhalten sich übers vegan werden

Tipp 4: Informiere dich über wichtige Nährstoffe

Generell ist es bei der veganen wie auch bei jeder anderen Ernährungsform sehr wichtig, sich mit den Nährstoffen auseinanderzusetzen. Wichtige Nährstoffe, die durch eine vegane Ernährung oft nicht ausreichend abgedeckt werden können, sind zum Beispiel Vitamin B12 , Vitamin D und Eisen .

Eine ausgewogene und bewusste Ernährung verhindert generell Mangelerscheinungen. Es ist zum Beispiel ein Mythos, dass nur Fleisch viele Proteine enthält. Besonders pflanzliche Lebensmittel wie Bohnen, Tofu oder Linsen sind hervorragende Proteinquellen.

Tipp 5: Schau dir deine Speisekammer an und miste aus

Oft sind bei den Vorräten noch Produkte dabei, die leider nicht vegan sind, obwohl es auf den ersten Blick so scheint. Schaue dir deshalb mal die Inhaltsangaben der Sachen in deinem Kühlschrank und deiner Speisekammer genauer an.

Wenn es schneller gehen soll, hilft auch die App Codecheck . Wichtig beim Ausmisten ist aber, dass du die Lebensmittel nicht wegschmeißt, wenn diese noch gut sind. Entweder brauchst du sie vor deiner Umstellung auf, oder verschenkst sie an Freund*innen. Falls deine Speisekammer danach leergefegt ist, kannst du in unserem Shop für Nachschub sorgen.

Tipp 6: Finde vegane Alternativen

Inzwischen ist es recht leicht, vegane Alternativen zu finden. Du musst dich wahrscheinlich etwas durchprobieren, bis du die besten veganen Ersatzprodukte für dich findest. Beispielsweise gibt es etliche pflanzliche Milchsorten, wie Hafer-, Soja- oder Mandelmilch, die Kuhmilch ersetzen.

Anfangs wird das möglicherweise ungewohnt schmecken. Hier hilft es, wenn du mit der Erwartungshaltung rangehst, dass das Ersatzprodukt nicht 1:1 wie das Original schmecken muss. Das ist in den meisten Fällen nämlich nicht unbedingt der Fall.

Gute Alternativen müssen auch nicht unbedingt das direkte Ersatzprodukt sein – vegane Bolognese kann anstatt mit Sojahack beispielsweise auch mit Linsen gekocht werden. Dadurch sparst du dir Geld, denn Ersatzprodukte sind oft das, was eine vegane Ernährung teurer machen.

Expertentipp: Wenn du überhaupt nicht weißt, wie du dich vegan ausgewogen ernähren sollst, dann orientiere dich der veganen Ernährungspyramide.

Vegane Gerichte von Kammergold

Tipp 7: Sei nicht zu streng zu dir

Eine Umstellung auf vegane Ernährung ist nicht immer einfach. Es passiert, dass man vergisst, die Inhaltsliste durchzulesen und etwas nicht Veganes im Supermarkt kauft. Es passiert auch, dass man doch mal auf etwas Lust hat, das nicht vegan ist und dem nachgibt. Das ist in Ordnung und du solltest nicht zu streng damit umgehen.

Tipp 8: Beginne mit klassischen Rezepten

Versuche am Anfang erst mal deine Lieblingsrezepte vegan zu kochen, um es dir selbst leichter zu machen. Dabei kannst du überlegen, welche Alternativen zu tierischen Produkten verwenden könntest. Ist Sahne in deiner Carbonara enthalten? Probier es mal mit Hafersahne! Oder Rindfleisch im Gulasch kannst du super durch Sojahack ersetzen. Auch in unserem Shop gibt es klassische Gerichte wie vegane Bolognese und Gulasch , bei denen es dir garantiert an nichts fehlen wird.

Tipp 9: Sei offen für Neues

Das Wichtigste ist, viel auszuprobieren und Neues zu entdecken. Der Markt für vegane Produkte wächst immer weiter und es gibt viel zu entdecken. Auch in der Gastronomie tut sich zu diesem Thema viel!

Tipp 10: Organisier dich neu

Eine gute Organisation kann dabei helfen, dir die Umstellung auf vegan zu erleichtern. Mach dir eine genaue Einkaufsliste oder sogar einen Meal Plan! Dabei überlegst du dir für die nächsten Tage, was du essen und kochen möchtest. Denke auch an gesundes Essen für die Arbeit ;).

Darauf basierend schreibst du dann auch deine Einkaufsliste. Aber wenn trotzdem was fehlt, immer locker und kreativ bleiben. Werfe ein Blick in deinem Kühlschrank oder Speisekammer bestimmt findet man was anderes was passt bzw. das Gericht ohne diese eine Zutat trotzdem super gelingt. Eine gut gefüllte vegane Vorratskammer hilft dabei, dass du so etwas vermeidest.

Mit unseren Gerichten bist du immer gut vorbereitet und hast eine leckere, vegane Mahlzeit immer griffbereit . Mit der Zeit werden die veganen Gerichte immer mehr zur Routine und es bedarf nicht mehr so viel Planung, wie am Anfang.

Tipp 11: Hab Spaß daran

Essen soll Spaß machen! Wenn du dich am Anfang durch eine zu schnelle Umstellung überforderst, macht das keine Freude und kann unter umständen sogar Stress verursachen. Also nimm dir Zeit, informiere dich gut und hab einfach Spaß daran, neue Dinge zu lernen und auszuprobieren.