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Was hat der Fleischkonsum mit dem Klimawandel zu tun? – Wir klären auf

Was hat der Fleischkonsum mit dem Klimawandel zu tun? – Wir klären auf

Die Auswirkung auf den Klimawandel, die übermäßiger Fleischkonsum und die damit verbundene Massentierhaltung haben, ist immens.

Längst ist bekannt, dass nicht nur die in den Einfahrten parkende SUVs, die wöchtentlichen Billigflüge für ein nettes verlängertes Wochenende, der unnötige und ständige Einsatz von Plastik (zum Beispiel in der Küche) , das Spritzen von Chemikalien auf Lebensmittel oder die massive Abholzung von Wäldern zur erschreckenden Entwicklung des Klimawandels beitragen, sondern dass unser Fleischkonsum auch einen sehr großen Teil zum CO2 Ausstoß beiträgt.

In diesem Beitrag wollen wir den Blick auf dieses Thema richten und einmal sachlich erläutern, warum Fleischkonsum unserer Umwelt schadet.

Um eins klarzustellen: Es ist dabei nicht unser Anliegen, ein zehnseitiges Whitepaper mit Tabellen, Statistiken und Zahlen zu verfassen. Wir möchten aber die Aufmerksamkeit auf das Thema lenken, verbunden mit dem Appell, die zahlreichen Wissenschaftlern*innen und Experten*innen anzuhören, die dazu ihre Expertisen veröffentlichen.

Fleischkonsum pro Kopf – Wie viel Fleisch essen die Deutschen?

Wenn ich mich gedanklich an den Tisch meiner Oma setze, dann sehe ich noch genau, wie es damals nur ein bis zwei Mal die Woche Fleisch gab, und einmal die Woche Fisch. Meistens am Wochenende. 

Für einen veganen Lifestyle sicherlich immer noch zu viel, aber zurückblickend ein vernünftiges bzw. maßvolles Konsumverhalten. Das hat sich extrem verändert – wir stellten uns also die Frage, wie viel Fleisch pro Woche eigentlich gegessen wird?

Die Antwort: Bei vielen Menschen landet mittlerweile täglich, manchmal sogar mehrmals täglich, Fleisch auf dem Teller. Der durchschnittliche Fleischkonsum pro Kopf in Deutschland liegt bei ca. 60 Kilogramm pro Jahr (im Jahr 2020, laut Statista 2022). The good news, die Zahlen sinken angeblich. The bad news, sie sinken nicht genug.

Wie entsteht die schlechte Klimabilanz des Fleischkonsums?

Wer sich noch nie richtig darüber Gedanken gemacht hat, mag es zunächst befremdlich finden, dass Fleischkonsum einen großen Einfluss auf unser Klima hat. Wir gehen hier kurz auf die drei wesentliche Punkte ein.

Der CO2 Ausstoß der Landwirtschaft

Nach WWF ist die Viehaltung mit 18% für die globale Treibhausgasemissionen verantwortlich. Im Vergleich dazu macht der gesamte globale Transportsektor nur 14% aus.

Die Rodung der Wälder für Weiden und Futterackerbau, der Einsatz von Pestiziden, die Zerstörung von wichtigen Ökosystemen, die Freisetzung von Lachgas und der Ausstoß von Methan von den Wiederkäuern, setzten den Treibhauseffekt so richtig in Gang. So ist der durch den Fleischkonsum bedingten CO2 Ausstoß also nicht von der Hand zu weisen.

Ein häufig gehörtes Gegen-Argument dazu ist, dass Veganer*innen mit ihrem Sojakonsum auch erheblich zum Klimawandel beitragen. Es sind aber nicht die Veganer*innen, die das Übermaß an Waldrodungen zum Anbau von Soja verursachen, sondern der große Bedarf an Soja für Tierfutter.

co2 ausstoß landwirtschaft

Die langen Transportwege

Zu den direkten Treibhausgas-Emissionen gehören die langen Transportwege der Nahrungsmittel. Fleisch aus Argentinien und USA sind sicherlich alles andere als nachhaltig. Wir sollten den Aspekt der Regionalität natürlich nicht nur auf den Fleischkonsum fokussieren, die ständigen Avocado-Toasts und „Superfood“-Shakes sind, sorry to say, leider auch nicht cool.

Der hohe Ressourcenverbrauch

Bei der Tierhaltung, insbesondere bei der Rinderzucht, werden unglaubliche Mengen an Wasser verbraucht. Für 1 kg Rindfleisch werden 15.000 Liter Wasser benötigt. Bei anderen Tierarten ist der Ressourcenverbrauch pro Kilo Fleisch deutlich geringer.

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Welche Rolle spielt die Art des Fleisches?

Wie im vorigen Absatz schon angedeutet, gibt es bei unterschiedlichen Fleischsorten und deren Produktion einen unterschiedlichen Impact auf unser Klima. Über die Jahre ändern sich auch die „Fleischtrends“ und der Pro Kopf Verzehr der verschiedenen Fleischsorten mit deren unterschiedlichen Haltungsformen somit auch.

Faktoren wie die Rinderfleischproduktion und Haltung der Rinder und der damit verbundene größere Wasserverbrauch als z.B. in der Geflügelzucht spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie klimaschädlich Fleischkonsum sein kann.

Greenpeace hat das zum besseren Überblick differenziert dargestellt. Wir möchten euch den Link an dieser Stelle einmal zur Verfügung stellen.

Wie kann man den Fleischkonsum verringern?

Zuerst müssen die Motivation und die Erkenntnis, dass eine Reduzierung des Fleischkonsums wirklich notwendig ist, vorhanden sein.

Wer sich den Auswirkungen nicht bewusst ist oder diese ignoriert, wird sicherlich nicht vom übermäßigen Fleischkonsum absehen. Sind einem die Folgen von Fleischkonsum bewusst, ist die praktische Umsetzung ein anderes Thema. Wir haben ein paar Tipps für dich, wie du ganz praktisch deinen Fleischkonsum reduzieren kannst.

Welche Fleischalternativen gibt es?

Die Auswahl an schmackhaften Alternativen zu Fleisch ist riesig.
Informiere dich im Netz, besorge dir ein paar tolle Kochbücher, gehe mit offenen Augen durch den Supermarkt und lass dich von vegetarischen oder veganen Restaurants inspirieren.

Es gibt ein paar ganz tolle Start-ups, wie wir von Kammergold, die ein gesunde, regionale und schmackhafte Unterstützung im Alltag bieten.

FAQ

Welche Folgen hat hoher Fleischkonsum?

Neben den dramatischen ökologischen Auswirkungen darf man die gesundheitlichen Aspekte nicht unerwähnt lassen. Bereits ganz gut erforscht ist dabei der Konsum von verarbeitetem und unverarbeitetem rotem Fleisch und dessen Auswirkungen auf unseren Körper.

Insbesondere wenn wir sehr viel davon essen. Unterschiedliche Krebsarten, Diabetes, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Probleme und Lebererkrankungen sind beispielsweise auf den Konsum von rotem Fleisch zurückzuführen.

Gibt es auch klimaschädliches Obst & Gemüse?

Klar, das wollen wir gar nicht verheimlichen. Da wären wir z.B. wieder beim beliebtesten Hipster-Frühstück, dem Avocado Toast. Hierfür werden auch Unmengen von Wasser beim Anbau benötigt, abgesehen davon dass wir sie nach der Ernte noch von weit her einfliegen müssen.

Die Exoten wie Ananas und Banane wachsen ja bekanntlich auch nicht in der Uckermark. Sich auf regionale, saisonale und biologisch angebaute Lebensmittel zu fokussieren ist sicherlich ein sehr, sehr guter Ansatz, einen Beitrag zu einem besseren Klima zu leisten. Worauf du beim einkaufen noch so Achten sollst, haben wir in einem extra Beitrag geklärt.