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8 Gründe kein Fleisch zu essen - Das solltest Du wissen
Autor*inJun 14, 22
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Heather Donaldson

Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

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Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

Wenn man Vegetarier*innen und Veganer*innen fragt warum sie kein Fleisch essen, gibt es durchaus unterschiedliche Gründe dafür.

In diesem Beitrag stellen wir uns die Frage: Braucht der Mensch wirklich Fleisch? Dabei wollen wir ohne Wertung an die Sache rangehen, dir aber trotzdem verschiedene Gründe kein Fleisch zu essen aufzeigen.

1. Deine eigene Gesundheit

Das erste Argument gegen Fleischkonsum ist deine eigene Gesundheit. Viele entscheiden sich aus gesundheitlichen Gründen dazu, auf Fleisch zu verzichten. Es ist nicht unbekannt, dass der häufige Konsum von Fleisch zu Bluthochdruck und erhöhten Cholesterinwerten führt.

Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nimmt bei regelmäßigem Fleischkonsum deutlich zu, was schon zeigt, wie ungesund Fleisch ist.

Es gibt auch durchaus einen Zusammenhang zwischen Diabetes Typ 2, sowie verschiedene Krebsarten und dem Konsum von Fleisch.

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2. Massentierhaltung

Vermutlich die Nummer eins unter den Beweggründen auf Fleisch zu verzichten ist das Problem mit der Massentierhaltung und dem unvorstellbaren Ausmaß an Tierleid, das damit einhergeht.

Tiere in Massentierhaltung haben nicht genug Platz, zu wenig Bewegung und werden schnell krank und werden deshalb mit Medikamenten vollgepumpt. Die industrielle Massentierhaltung, der Transport und die eigentliche Schlachtung sind Szenarien aus dem schlimmsten Horrorfilm.

Rund 2 Millionen Tiere werden pro Tag nur in Deutschland geschlachtet und müssen das miterleben. Das ist eine unvorstellbare Menge. Hinzu kommt, dass die die Massentierhaltung auch ökologische Folgen hat.

Welche Auswirkungen der Fleischkonsum aber auf das Klima hat, haben wir in einem anderen Beitrag genauer erklärt.

3. Das Töten von Lebewesen

Nicht nur die Massentierhaltung ist ein legitimer Grund kein Fleisch zu essen. Auch der Akt der Tötung von Lebewesen steht hier ganz klar im Vordergrund.

Für einige Veganer*innen und Vegetarier*innen ist es nicht einleuchtend, warum man zum Beispiel seinen Golden Retriever über alles liebt, aber im Umkehrschluss ein Schwein tötet. Man spricht hier von Karnismus, also die Aufteilung von Tiere in „essbar“ und „nicht essbar“.

4. Zerstörung des Regenwaldes & Treibhausgase

Das Abholzen der Regenwälder, um Weideflächen und Anbauflächen für das Futter der Tierwirtschaft zu sichern ist ein Riesenproblem. Grund: Ein zu hoher Fleischkonsum.

30 Prozent der globalen Landmasse wird für Aufzucht von Tieren verwendet, das ist enorm viel. Ganz zu schweigen von der immensen Anbauflächen, die benötigt werden.

Der Ausstoß von Emissionen durch die Massentierhaltung verursacht 20 Prozent der weltweiten Treibhausgase. Wahnsinn, oder?

5. Wassermangel durch Fleischkonsum

Wasser wird immer mehr zu einem sehr kostbaren Gut unserer Erde. Es benötigt fast 50% des Wassers der Industrieländer, um die Aufzucht von Tieren zu ermöglichen.

Der Wasserverbrauch für Fleisch und andere tierische Produkte ist unglaublich hoch. Im globalen Durchschnitt wird für 1kg Rindfleisch 15.415 Liter Wasser verbraucht. Wahnsinn, oder?

Pflanzliche Produkte schneiden dazu im Vergleich deutlich besser ab. Das Problem ist bei Fleisch natürlich auch die Menge in denen es produziert wird, wo wir wieder beim Stichwort Massentierhaltung wären. Wenn du also einen hohen Fleischkonsum hast, trägst du mit zu einem hohen Wasserverbrauch bei.

Noch hinzukommt die Verschmutzung und Verseuchung von Gewässern durch die übermäßige Ausscheidung der Tiere und der Einsatz von Giftstoffen und Pestiziden beim Futteranbau. [1]

6. Flächen für Welternährung erhalten

Der Anbau für das Futter der Tiere und die Haltung beträgt laut der FAO rund 80 Prozent aller weltweiten Weide- und Anbauflächen.

Es wäre so viel sinnvoller, diese Flächen herzunehmen und zu bewirtschaften, um die Welternährung zu sichern und zu halten. [2]

7. Erhalt der Artenvielfalt

Dieser Beweggrund ist jetzt nicht nur auf die Tierzucht zurückzuführen, sondern generell auf die industrielle Landwirtschaft.

Bezogen auf die Tierhaltung werden nur hochproduktive Rassen gezüchtet und gehalten. Etliche regionale Tierarten sterben aus oder sind zumindest davon bedroht.

Das gleiche gilt für den Anbau von Futtermitteln, die nur durch Monokulturen in der Größenordnung zu erwirtschaften sind. Fleischkonsum hat also noch viel größere Folgen, als du vielleicht angenommen hast. [2] [3]

8. Es gibt genügend Alternativen

Der Mensch braucht kein Fleisch, um sich gesund zu ernähren. Eine gut durchdachte vollwertige und ausgewogene vegane Ernährung versorgt dich und deinen Körper mit allem, was du brauchst.

Auch kulinarisch gesehen gibt es einfach genügend Alternativen, die man auf den Teller zaubern kann. Da erübrigt sich die Frage, was man statt Fleisch essen kann, eigentlich von selbst.

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Weniger Fleisch essen - Probier es doch erst damit

Das alles waren nun sehr eindrückliche Gründe, weniger oder kein Fleisch mehr zu essen. Durch einen verringerten Fleischkonsum schützt du nicht nur Tiere vor viel Leid und Schlachtung, sondern kämpfst auch gegen den Klimawandel an und das Aussterben von Arten an.

Wenn dir das noch nicht genug Gründe sind: gut für dich und deine Gesundheit ist es auch noch.

Allerdings kann es anfangs gar nicht so leicht sein, gewohnte Muster abzulegen. Wenn dir nun Fragen im Kopf herumschwirren, was du statt Fleisch essen kannst und wie du deinen Konsum reduzieren kannst, können wir dir weiterhelfen.

In unserem kleinen Ratgeber findest du viele Tipps dafür, wie du deinen Fleischkonsum reduzieren kannst. So wird dir der Umstieg ganz leicht fallen und Fleisch wird dir ganz bestimmt nicht mehr fehlen!

Fazit

Diese vielen Gründe haben uns in unterschiedlicher Gewichtung vor 15 Jahren dazu gebracht, dass wir uns für eine veganen Ernährung entschieden haben. Für uns geschah das aus dem Yoga-Kontext heraus. In der Yoga-Philosophie gibt es nämlich den Aspekt „Ahimsa“, die Gewaltlosigkeit.

Es schien uns daher einfach nur logisch, dass der Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten zu dieser Lebenseinstellung schlichtweg nicht passt. Wir müssen zugeben, damals war uns der Impact auf unsere Umwelt, verursacht durch die Massentierhaltung, nicht ganz bewusst. Das kam dann später, nachdem wir uns länger damit befasst haben, on top.

Ein Urteil über welche Gründe für wen sprechen werden wir uns an dieser Stelle ganz bestimmt nicht erlauben.

[1] https://www.weltfreund.at/blog/31_10-gruende-kein-fleisch-zu-essen.html

[2] https://greenwire.greenpeace.de/system/files/2020-11/Kurzinfo_Fleischkonsum_09_2014%20Kopie.pdf 

[3] https://www.greenpeace.de/publikationen/e01162-greenpeace-leporello-gruende-fleisch-20190118.pdf

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