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Sind natürliche Raucharomen vegan ?

Sind natürliche Raucharomen vegan ?

Rauchiges Aroma wird oftmals mit dem Genuss von Fleisch assoziiert. Für die allermeisten von uns war der Verzehr von gegrilltem Fleisch nämlich der erste Kontakt mit dem Raucharoma. Also so unsere Theorie.

Hier könnten wir auch ohne weiteres in das Kapitel „veganen Fleischersatz und co.“ Einsteigen – und hören dabei schon wieder die ein oder andere skeptische Stimme.

Lasst uns hier aber mal auf das Aroma-Thema konzentrieren. Für uns sind Raucharomen und Röstaromen keineswegs nur passend bei Fleisch. Und wer jetzt nicht mit kulinarischen Scheuklappen in der Küche steht, weiß, dass es das auch nie war. Rauchgeschmack und Röstaromen bieten manchen Gerichten das Gewisse etwas und verleihen einen deftigen Charakter.

Eignen sich Raucharomen bei veganer Ernährung?

Natürliches Raucharoma besteht aus Wasser und eben Rauch und ist somit 100% vegan. Verschiedene Hölzer werden verbrannt, der Rauch anschließend durch einen Kondensator geleitet wo der Rauchdampf verflüssigt wird. Voila, das Raucharoma.

Doch trotzdem Augen auf beim Kauf, manche Hersteller verwenden für die Herstellung ihrer Aromen nämlich Zusatzstoffe tierischen Ursprungs. Diese müssen jedoch deklariert werden und stehen auf dem Etikett.

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Welche Möglichkeiten gibt es um vegane Produkte zu räuchern?

Wir haben diverse Möglichkeiten, unseren Lebensmitteln einen rauchigen Charakter zu verleihen. Und dafür müssen wir uns jetzt nicht im Keller oder im Garten eine Räucherkammer bauen und Feuer schüren. Wobei das bestimmt megaspannend für alle wäre, die in der Küche gerne experimentieren. An dieser Stelle sei auch ein kleiner Tipp für die Technik-Verliebten unter euch erlaubt:

Räucherpistole

Wer, wie wir, in Kitchen-Gadgets verliebt ist, der wird mit einer Räucherpistole sicherlich großen Spaß haben. Ist quasi die Räucherkammer in Miniaturformat. Hier werden kleine Holzstücke verbrannt und durch einen Schlauch wird der Rauch weitergeleitet. Durch das Räuchern unter einer Haube verleiht es Lebensmittel ein ganz feines Raucharoma. Im gut sortierten Handel easy zu bekommen!

Liquid Smoke

Mittlerweile ziemlich bekannt ist das Liquid Smoke, auf Deutsch Flüssigrauch. Wer schon mal durch die Grillabteilung diverser Shops gestöbert hat, ist sicherlich bereits drüber gestolpert. Die meisten der Produkte sind vegan, aber auch hier empfehlen wir euch, sicherheitshalber hinten auf das Etikett zu blicken, sollte nicht explizit vegan drauf stehen.

Die Dosierung sollte man auf jeden Fall homöopathisch angehen, sehr schnell kann es nämlich sonst in die Geschmacksrichtung „alten Grill auslecken“ rutschen. Es gibt Liquid Smoke in verschiedenen Geschmacksrichtungen bzw. beziehen die sich auf die Holzart, die dafür verbrannt wurde. Den ganz typischen All-American-BBQ Geschmack findet ihr bei Hickory Smoke.

Räuchersalz

Wer hats erfunden? Nicht die Schweizer, sondern die Wikinger. So die Geschichte jedenfalls. In gut sortierten Shops findet man mindestens eine Sorte Rauchsalz. Ähnlich wie Liquid Smoke, aber nicht ganz so homöopatisch, wird das Räuchersalz eingesetzt.

Damit das Meer-, oder Speisesalz den rauchigen Geschmack erhält, wird es mehrere Tage über dem Holz geräuchert. Das Räuchersalz eignet sich wunderbar zu unserer veganen Sonnenblumenhack Bolognese – einfach mal probieren!

Geräucherte Sojasoße

Zwar nicht so bekannt wie der nicht geräucherte Bruder, aber geschmacklich einer unserer Favoriten. Hochwertige, geräucherte Sojasaucen werden sehr lange gereift und anschließend geräuchert, der Rauchgeschmack wird also nicht durch ein flüssiges Aroma zugesetzt. Sehr kräftig und wie die ungeräucherte Sojasauce natürlich sehr salzig.

Geräuchertes Paprika

Aus der spanischen und mexikanischen Küche benutzen wir gerne aromatisches geräuchertes Paprika und Chipoltle (aus geräucherte Jalapenos). Die Kombi aus dem süßlich angehauchten Paprika und dem Rauch finden wir total bueno!

Welche veganen Lebensmittel schmecken geräuchert besonders gut?

Was man bei uns häufig im Kühlschrank findet, ist der geräucherte Tofu . Richtig kross angebraten, ein deftiger Hochgenuss als Speckersatz (ja, da hören wir sie wieder, die skeptische Stimmen). Und wer sich schon die Räucherpistole in den Warenkorb gelegt hat, der kann gleich sein Tofu selber räuchern.

Außerdem können wir nur empfehlen, mal veganen Frischkäse zu räuchern . Alter Falter! Auch aus im Ofen geröstetem Gemüse , mit einem Hauch von Rauch lassen sich mega Aufstriche zaubern.

Und klar, beim Marinieren von Tofu, Seitan oder Tempeh zum sommerlichen Grillabend mit den Buddies, gibt dem ganzen nochmal einen BBQ Boost.

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FAQ

Sind geräuchterte Lebensmittel ungesund?

Geräuchertes wird öfter mal mit einem potenziellen Krebsrisiko in Verbindung gesetzt. Beim Räuchern entstehen sogenannte Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe. Diese werden als gesundheitsschädlich eingestuft.
Doch es kommt auf die Menge an! Bei Rauchagenten wie Liquid Smoke werden diese bedenkliche Stoffe herausgefiltert.

Müssen Raucharomen auf Lebensmittelverpackungen gekennzeichnet werden?

Ja, das müssen sie. Steht jedoch auf der Verpackung „Rauch“ oder „Räucherrauch“ kannst du dir sicher sein, dass es sich um ein natürliches Raucharoma handelt. Künstliche Aromastoffe müssen anders deklariert werden und dürfen diese Kennzeichnung nicht haben.

Kann man Räuchertofu roh essen?

Ja, kann man, kein Problem! Tofu ist kein rohes Produkt, die Sojabohnen werden bei der Herstellung von Tofu im Prozess gekocht. Auf Sandwiches oder im veganen Vurstsalat (ja wir hören euch Skeptiker auch hier wieder, lass uns mal ein anderes mal darüber reden!) verwenden wir ihn gerne.