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Warum keine Milchprodukte
Autor*inJul 07, 22
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Heather Donaldson

Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

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Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

Bevor wir ans Eingemachte gehen, warum der Konsum von Milch und deren Produkte überdacht werden sollte, erst mal ein kurzen Überblick, was überhaupt alles unter Milchprodukte verstanden wird.

Darüberhinaus findest du im Artikel "Kann Spuren von Milch enthalten" einen Überblick, in welchen Lebensmitteln versteckte Milchspuren enthalten sind.

Was sind alles Milchprodukte?

Milchprodukte bzw. Milcherzeugnisse oder auch Molkereiprodukte gibt es wirklich sehr viele. Und wie der Name schon sagt, werden diese aus Milch hergestellt. Darüber hinaus gibt es auch Milchbestandteile und Milchnebenprodukte.

Wir haben in unserem Shop tolle Bio-Fertiggerichte für dich.

Zu Milchbestandteile zählen Milcheiweiß, Milchfett, Milchzucker. Diese werden meist als Zutat in der Lebensmittelindustrie verwendet.

Molke und Buttermilch gelten als Milchnebenprodukte, auch diese finden sich als Zutat in der Zutatenliste vieler Produkte und sind nicht vegan.

Braucht der Mensch Milch?

Stellt man der veganen Community diese Frage, bekommt man natürlich ein klares Nein.

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Doch was sagen zum Beispiel Ernährungswissenschaftler*innen dazu?
Global betrachtet kommen viele Länder ohne Milch als Grundnahrungsmittel aus, ein starkes Zeichen dafür, dass es nicht notwendig ist, Milch oder Milchprodukte zu sich zu nehmen.

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In Deutschland gilt Milch als Grundnahrungsmittel. Das liegt daran, dass Milch durchaus Mineralstoffe, Vitamine und verschiedene Fettsäuren enthält. Ist doch voll super, oder nicht???

Die Unverträglichkeit von Milch, die in unserer Gesellschaft sehr häufig vorkommt, deutet darauf hin, dass es evtl. doch nicht so super ist. Eine Studie lässt sogar darauf schließen, dass diese Laktose-Unverträglichkeit von Anfang an in uns angelegt war und es sehr lange in der menschlichen Entwicklung gedauert hat, bis wir Milch vertragen haben.

Lesertipp:

Damals wie heute noch fehlt es dem Menschen an einem bestimmten Enzym, das es ermöglicht, die Laktose (Milchzucker) zu verdauen.

Gesundheitliche Gründe, um auf Milchprodukte zu verzichten

Im Netz und in zahlreicher Literatur findet man heutzutage verschiedene Gründe, der Gesundheit zu liebe auf Milchprodukte zu verzichten. Wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass unser Milchkonsum gesundheitsschädlich ist, häufen sich.

Ein Veganer Lifestyle ist mehr, als auf Ersatzprodukte umzusteigen - es ist eben ein Lebensmotto.

Der Mythos „Milch ist gut für die Knochen“

Lang dachte man, dass Milch die Nr. 1 unter den Kalziumlieferanten sei. Und wir wollen jetzt auch gar nicht abstreiten, dass Milch Kalzium enthält.

Eine Studie, die die Knochendichte von Veganer*innen und nicht Veganer*innen maß, konnte jedoch belegen, dass keine Unterschiede vorhanden sind. 

Schau gern in unserem Online Shop vorbei, hier findest du alle Bio-Fertiggerichte im Glas.

Eine über 20 Jahre lang laufende Studie des schwedischen Forschers Prof. Karl Michaelsson, konnte sogar beweisen, dass Milch das Risiko von Knochenbrüchen in Verbindung mit Osteoporose nicht verhinderte, sondern sogar erhöhte. Besonders für Frauen in den Wechseljahren ist das ein Thema. Die Studie zeigte auch den Zusammenhang einer erhöhten Mortalität und dem Konsum von Milchprodukten.

Wenn du mehr über die schwedische Studie (Milk intake and risk of mortality and fractures in women and men) wissen möchtest, kannst du das hier nachlesen.

Milch fördert die Entzündungsprozesse

Die Milch enthält ein Einfachzucker, welches als entzündungsfördernd gilt.
Besonders in Verbindung mit oxidativem Stress löst es in Kombination verschiedenste schwere Entzündungsprozesse aus.

Diabetes durch Milch

Mehrere Studien weisen auch darauf hin, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Autoimmunerkrankung Diabetes Typ 1 und dem Konsum von Milch gibt. Das Casein, welches in der Laktose enthalten ist, schädigt unsere Darmflora und begünstigt Autoimmunkrankheiten.

Milch fördert Pickel & Akne

Auch auf ein schlechtes Hautbild bzw. Entwicklung von Akne im Jugendalter scheint sich der Konsum von Milch negativ auszuwirken.

Der steigende Insulinspiegel, der durch den Konsum von Milch begünstigt wird, kann Akne zur Folge haben.

Lesetipp:

Ist Milch krebserregend?

Viel gefährlicher als die unangenehme Akne im Jugendalter sind jedoch Krankheiten wie bestimmte Krebssorten, die nach mehreren Studien mit dem Verzehr von Milch in Verbindung gebracht werden.

Besonders das Risiko von Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs soll sich mit dem Konsum von Milch erhöhen können.

Manche Studien weisen darauf hin, dass die Entstehung von Magenkrebs durch Milch gefördert wird.

Ethische Gründe gegen Milchprodukte

Neben den gesundheitlichen Aspekte, die wir übrigens längst noch nicht alle aufgezählt haben, kommen natürlich ethische Gründe dazu.

Die Milchindustrie bedient sich doch sehr drastischen Maßnahmen und Vorgängen, um der Nachfrage an Milch nachzukommen.

Zum einen werden Mutterkühe von ihren Kälbern getrennt. Die Kälber kommen irgendwann zum Schlachthof und der Mutterkuh wird alle Milch abgenommen.

Darüber hinaus werden Kühe ständig künstlich befruchtet, um die Milchleistung aufrecht zu halten. Zusätzlich leiden sehr viele Kühe an Euterentzündungen, die vom übermäßigen Melken kommen.

 

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Die Mechanismen der Industrie sind ohne Zweifel sehr brutal und alles andere als tierfreundlich. Die romantische Vorstellung von der genüsslich auf der Alm in den Bergen weidenden glücklichen Kuh ist weit von der Realität entfernt. Auch wenn es natürlich noch solche Weiden gibt - die riesige Nachfrage kann das nicht bedienen. Der Milchdurst der Bevölkerung lässt sich nur mit tierquälerischen Maßnahmen stillen.

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Wie kann ich Milchprodukte ersetzen?

Wer es nach diesem Artikel  dafür entscheidet, den Milchkonsum einzuschränken oder gar ganz einzustellen, findet in unserem Ratgeberartikel vegane Milchalternativen ein paar ganz gute Tipps hierzu.
Es ist nämlich gar nicht so kompliziert wie es sich manche vorstellen.

So wie du Milch durch Alternativen ersetzen kannst, so ist es dir auch möglich kein Fleisch zu essen und auch keine Eier zu essen.

Fazit

Wir sind auch nicht als Veganer*innen auf die Welt gekommen und den gute Geschmack von einem lang gereiften Käse habe wir natürlich nicht vergessen. Auch der kulturelle Aspekt und die Einbettung in kulinarische Traditionen sind uns natürlich bewusst. Dennoch stehen für uns die gesundheitlichen und ethischen Gründe mittlerweile im Vordergrund, um auf Milch und Milchprodukte zu verzichten. 

Eine Ernährungsumstellung auf vegane Milchalternativen ist nicht so schwer, wie du glaubst. Lies dir dazu einfach den Beitrag durch.

Und wem die gesundheitlichen und ethischen Gründen noch genug sind, der mag mal einen Blick auf die Klimaschäden richten, die durch die Milchindustrie verursacht werden. Denn die Milchindustrie zählt zusammen mit der Fleischindustrie zu den größten Klimaschädlingen unser heutige Zeit.

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