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Selbstversorger in der Stadt – Urban Gardening & Co
Autor*inApr 04, 22
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Heather Donaldson

Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

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Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

Viele Menschen sehnen sich danach, sich selbstbestimmt und autark zu versorgen – und nein das sind nicht immer nur Menschen, die den “vegan Lifestyle” leben. Warum sich nicht einfach jeglichem Konsumverhalten entziehen, das einem schon längst bedenklich erscheint? Warum nicht einfach sein Leben nachhaltiger und ressourcenfreundlicher gestalten? 

Bei vielen von uns steigt obendrein der Wunsch genauer zu erfahren, woher Lebensmittel kommen und wie diese angebaut werden. Die Sehnsucht, Selbstversorger zu sein vermehrt sich auch unter der urban lebenden Bevölkerung und ist längst nicht mehr auf die ländlich lebende Hippie- Kommune reduziert.

Wir haben in unserem Shop tolle Bio-Fertiggerichte für dich.

Ist eine Selbstversorgung in der Stadt überhaupt möglich?

Selbstversorger leben autark. Doch ist solch eine Lebensweise in der großstädtischen Betonwüste zu realisieren? Kaum jemand hat den Luxus eines Gemüsebeets im Hinterhof oder eine große Dachterasse, durch die ein Leben als Selbstversorger in der Stadt möglich wird. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du auch ohne Garten oder Dachterasse – zumindest im Rahmen deiner Möglichkeiten – zum Selbstversorger werden kannst.

Artikelempfehlung:

Selbstversorger in der Stadt – diese Lebensmittel kann man anbauen

Sicherlich ist der Traum vom eigene Kartoffelacker oder großen Gemüsegarten in der Stadt nicht wirklich umsetzbar, aber es gibt dennoch schöne Möglichkeiten, einen Teil seiner Nahrung selbst anzubauen. Yep, auch im Beton-Dschungel.

Wir können das mit der Selbstversorgung nämlich nicht nur auf das Anbauen von Obst und Gemüse reduzieren, sondern diesen Begriff weit über den Acker hinaus ausdehnen.

Hühner können wir auf dem Balkon nicht halten. Brauchen wir auch nicht. Denn im folgenden Artikel kannst du nachlesen, warum wir keine Eier mehr essen sollten.

Kräuter – Die perfekte Ergänzung für deine Mahlzeit

Fangen wir mal mit den einfachen Dingen an. Eigene Kräuter in der eigenen Wohnung anzubauen ist, auch mit einem nicht so grünen Daumen, eine der leichtesten Übungen. Mit der richtigen Pflege der Kräuter halten die auch ziemlich lange. Jetzt mal ehrlich, frische Petersilie zu unserer Sonnenblumenhack Bolognese – das passt einfach.

Kräuter als Ergänzung

Sprossen am Fensterbrett

Das ziehen von Sprossen und das Keimen ist zudem sehr einfach und für uns das absolute Superfood. Im Salat oder als Topping ein Hochgenuss! Alles, was du dafür brauchst, ist ein bisschen Bio-Watte, eine Schale und Samen. Zum Keimen selbst benötigst du zudem ein Keimglas und Keimlinge. Und natürlich das Fensterbrett. Sprossenziehen und Keime nehmen sehr wenig Platz weg, sind aber im Geschmack absolut OHA!

Den Artikel solltest du unbedingt passend zu diesem lesen. Vegane Vorratshaltung geht so einfach. 

Gemüse auf dem Balkon

Neben den aromatischen Kräutern gibt es zudem einige Gemüsesorten, die man im Topf ziehen kann. Hier braucht man sicherlich einen etwas grüneren Daumen und vor allem einen kleinen Balkon. Das mag vielleicht im ersten Moment etwas überraschend klingen, aber Gemüsearten wie Paprika, Chilli, Tomaten, Gurken, Zucchini oder Kartoffeln, finden auf dem Balkon sehr gute Bedingungen. Auch Mangold, Möhren oder Erbsen lassen sich in der Wohnung bzw. auf dem Balkon ziehen. So steht der Selbstversorgung mit Gemüse nichts im Wege.

Expertentipp: Versuche den Topf so auszurichten, dass er windgeschütz ist. Vielleicht kannst die Pflanze auch mit ein paar Schnüren festbinden. So verhinderst du, dass dein Gemüse abknickt und sparst dir nicht nur Stress, sondern auch Ärger.

Artikelempfehlung:

Urban Gardening – Selbstversorgung auf dem Dach

Etwas größere Gärtnerschritte sind mit einer Dachterrasse machbar – die ist ideal für das große Urban Gardening-Abenteuer. Dort kann man nämlich problemlos ein paar Hochbeete bauen und bepflanzen, sogar Gewächshäuser findet man auf den Dächern der Stadt immer häufiger.

Selbstversorgung auf dem Dach

Selbstversorgung an der Hauswand

Eine weitere coole Möglichkeit ist die Bepflanzung an der Hauswand, auch als vertikales Gärtnern bekannt. Bevor du aber einfach so loslegst, solltest du dich informieren, was für deine Auswand auch geeignet ist.

Je nach Hauswand können Pflücksalate, Erbsen, Erdbeeren, Bohnen, Kräuter, bestimmte Tomatensorten, Radieschen, Chilis und kleine Paprika angebaut werden.

Wer sich das im DYI-Prinzip zutraut, findet ganz bestimmt Gebrauchtes zum Bauen, wie beispielsweise alte Regenrinnen, alte Euro-Paletten, alte Plastikbehälter usw. Schont den Geldbeutel und vor allem unsere Umwelt!

Schau gern in unserem Online Shop vorbei, hier findest du alle Bio-Fertiggerichte im Glas.

Wo kann ich als Selbstversorger Obst, Gemüse & Co sonst noch anbauen?

Du hast keinen Balkon und auch keine Terrasse und dein Vermieter findet die Idee mit dem vertikalen Garten nicht cool? Bloß nicht den Kopf hängen lassen und denken, dass dein Wunsch nach etwas mehr Selbstversorgung gestorben ist.

Selbstversorgung im Schrebergarten

An vielen Stadträndern gibt es Kleingärter-Vereine bzw Schrebergärten. Du musst dich ja nicht unbedingt für den größten Plott entscheiden, schon eine kleine Gartenfläche kann viel Ertrag haben. Und wenn dir das ganze etwas über den Kopf wächst, also mit der Pflege, dem Gießen und der Miete, findest du bestimmt jemanden, der mit dir die Fläche teilt.

Stadtgärten

In jeder Metropole gibt es spannende Kollektive und Vereine, die mitten in der Stadt Flächen zum Anbauen anbieten. Neben dem Aspekt, das eigene Gemüse anbauen zu können ist der Community-Gedanke ganz sicher ein zusätzlicher Pluspunkt bei diesem Konzept.

In der Gemeinschaft gärtnert es sich doch am Schönsten. Wenn ´s mal nicht so wächst und gedeiht wie man sich das vorgestellt hat, gibt es dort bestimmt jemand der mit Rat und Tat dir hilft. Und außerdem ist die Urlaubsvertretung in so einem Konstrukt perfekt gelöst ☺

Garten in der Stadt

Eigene Ernte haltbar machen – wie soll das gehen?

Wer schon selbst Zucchinis oder anderes angebaut hat, der kennt das Phänomen, dass man auf einmal, sind die Dinger erntereif, eine ganze Fußballmannschaft verpflegen könnte. In der Regel wird das Gemüse gleichzeitig reif. Ja und was nu?

Länger haltbar durch Fermentieren

Eines unser absoluten Lieblingsthemen ist fermentiertes Gemüse. Kaum eine Küchentechnik ist so spannend und grenzt schon fast wie Magie. Die Geschmackswelten, die sich dadurch entwickeln, sind bombastisch. Fast jedes Gemüse lässt sich ohne weiteres Fermentieren.

Auf dem Weg zur plastikfreien Küche unterstützt dich der Artikel: Auf dem Weg zur plastikfreien Küche

Länger haltbar durch Einkochen

Einkochen ist außerdem eine wunderbare Möglichkeit, seine Ernte auch noch Monate später genießen zu können. Saucen, Passatas, Marmeladen, Kompotts, Obst – all das kann deine Vorratskammer zu einer wahren Schatzkammer machen. Lass dich von deiner Oma inspirieren und aufklären!

Fazit

Wir würden das Thema noch etwas ausdehnen und auch so Sachen wie selbst Brotbacken, Kleidertausch, Carsharing, Containern, zu den Möglichkeiten der Selbstversorgung im urbanen Umfeld dazuzählen. Sicherlich weicht das etwas von der klassischen Definition ab, aber kann ein wesentlicher Bestandteil zum selbstbestimmten und konsumunabhängigen Leben sein.

Nicht jeder kann und will auf einem Einödhof im Nirgendwo sein Leben verbringen. Heißt aber nicht, dass der Wunsch, etwas nachhaltiger und autarker sein Leben zu gestalten, einem verwehrt ist nur weil man in einer großen Metropole lebt und das auch noch gerne.

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