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Beziehung Veganer und Fleischesser – Wie es gelingt
Autor*inApr 04, 22
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Heather Donaldson

Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

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Kocht seit der dritten Klasse, seit ca. 12 Jahren vegan, seit 10 Jahren beruflich. Verliebt in Buchstaben, Dokumentationen und verbringt die meiste Zeit mit ihren Küchengeräten - die alle einen Namen haben.

Mittlerweile gibt es Dating Apps für Veganer*innen! Berechtigterweise stellt sich für manche nun die Frage, ob eine harmonische Beziehung zwischen Veganerinnen und Fleischessern überhaupt möglich ist. Wir sagen JA! Ich sage JA! Und wenn ich jetzt mal persönlich werden darf, ich lebe in einer solchen Beziehung. Seit Jahren sehr glücklich, übrigens. SURPRISE! Wenn ich so erzähle, fällt manchen immer mal die Kinnlade runter. Also Kinnlade wieder nach oben bringen. Lasst uns das mal gemeinsam angucken.

Vielleicht bist du daran interessiert noch weitere vegane Fakten zu lesen? Dann schnell in diesem Beitrag und informieren.

In dieser Kolumne erfährst du…

  • Können Veganer und Fleischesser überhaupt zusammen eine Beziehung eingehen?
  • Ist Fleisch im Kühlschrank eine Steilvorlage für den nächsten Beziehungsstreit?
  • Welche Alternativen gibt es, die auch Nichtveganer*innen schmecken?

Typische Herausforderungen in einer Beziehung zwischen Veganer und Fleischesser

Die Herausforderungen sind je nach Charakter der Beteiligten bzw. Liebenden ganz unterschiedlich. Ich möchte mich in dieser Kolumne aber keinesfalls negativ über irgendwelche Charaktereigenschaften äußern, vielmehr will ich euch hier einfach mal über meine ganz persönliche Einstellung und Erfahrungswerte berichten.

Besonders dann, wenn man sich aus Tierschutzgründen dazu entschieden hat, eine vegane Lebensweise einzuschlagen, kann man tatsächlich recht normal und erfolgreich mit jemandem zusammenleben, der genau das nicht getan hat.

Das hat natürlich auch etwas mit der eigenen Überzeugung zu tun – so manch einer mag es sich nicht vorstellen können, sich mit jemanden einzulassen der sich omnivor ernährt – das bleibt jedem selbst überlassen.

Schau gern in unserem Online Shop vorbei, hier findest du alle Bio-Fertiggerichte im Glas.

Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass, nur weil man sich vegan ernährt, einen das noch lange nicht zum Gutmensch und evtl. zum geeignetem Partner macht, auch dann nicht wenn der Partner nicht vegan ist. Wie auch in anderen Punkten ist Respekt und Akzeptanz ein absolutes Must Have für eine gelungen Beziehung – so auch am Esstisch.

Vegane Bolognese probieren

1. Das gemeinsame Kochen

Ich habe großes Glück. Mein Freund interessiert sich sehr für Kulinarik, Kochen und Kochtechniken. Sehr offen und sehr neugierig ging mein Freund in der Honeymoonphase in meiner veganen Küche auf mich zu. Für ihn damals totales Neuland. Mittlerweile ist er schon ein Profi geworden, was das vegane Kochen angeht, ohne dass er jetzt selbst zum Veganer geworden ist.

Gern nutzt er beim Kochen auch Raucharomen. Was das ist und ob Raucharomen vegan sind, liest du in diesem Artikel.

Mit großem Verständnis für meine Entscheidung wurde und wird von seiner Seite darauf Rücksicht genommen. Er achtet penible auf die Zutaten, die er verwendet und kocht auch manchmal zwei Versionen, um mir ein veganes Mahl kredenzen zu können. Die Rücksicht, Akzeptanz und Respekt bekomme ich meiner Meinung nach aber genau deshalb, weil ich Ihm das gleiche entgegenbringe. Sehr viele Speisen sind in unserem Haushalt veganisiert, manche nicht, da gib es dann einfach zwei Versionen von.

2. Der gemeinsame Einkauf

Beim gemeinsamen Einkauf trennen sich ganz klar die Wege, wenn es mal zur Fleischtheke geht, ein Wiedersehen gibt es dann wieder in der veganen Abteilung, um zu gucken was es Neues auf dem Markt gibt.

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3. Der gemeinsame Kühlschrank

Ich lese immer wieder von „Mischbeziehungen“, bei denen es zuhause kein Fleisch im Kühlschrank gibt. Dafür gönnt sich der Partner im Restaurant dann einfach mal ein Schnitzel. Wenn das für beide Partner so in Ordnung geht, ist das ein sehr cooles Konzept. Schwierig finde ich es aber, wenn wir unseren Partner auch außerhalb der vier Wände im Restaurant vorwurfsvoll angucken und ihm den Appetit verderben, wenn seine oder ihre Wahl auf eine nicht-vegane Speise fällt.

Wir haben in unserem Shop tolle Bio-Fertiggerichte für dich.

4. Diskussionen über Ernährung

Sicherlich haben wir uns, jetzt in meinem persönlichen Fall, am Anfang über meine Beweggründe unterhalten und die sind für ihn soweit auch durchaus plausibel. Doch sich für eine pflanzliche Ernährung zu entscheiden, ist immer noch eine sehr persönliche. Er hat sie eben für sich nicht getroffen.

Den passenden Artikel, Warum Veganer nerven findest du hier.

5. Die Vorurteile gegenüber dem Partner

An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich selbst Äußerungen wie „ich kann mit niemandem zusammen sein der Fleisch isst“ kenne. Das Gleiche habe ich vor ein paar Jahren in Bezug auf Yoga mal gesagt. Dafür schäme ich schon fast, denn nichts davon sagt was darüber aus, was für ein Mensch mir gegenüber steht und welchen guten oder schlechten Charakter der hat. Welche veganen Vorurteile & Mythen es sonst noch gibt haben wir in einer anderen Kolumne genauer erläutert. Schau doch einfach mal rein :).

Wie du es schaffst Alternativen und Kompromisse zu finden

Wie du siehtst gibt es durchaus einige Herausforderungen die aufkommen können wenn der Partner nicht vegan ist. Aber keine Angst es gibt maßig Alternativen. Die Auswahl und Produktpalette der veganen Lebensmitteln ist mittlerweile so groß und auch in guter Qualität vorhanden, dass vieles im gemeinsamen Haushalt veganisiert werden kann. Bei uns zum Beispiel gibt es nur vegane Sahne, Creme Fraiche, veganes Hackfleisch usw..

kammergold-probieren

1. Gewohnheiten des Anderen akzeptieren

Ich will immer eine vegane „extra“ Wurst und mein Freund eine „echte“ Wurst. Nur wenn man dem Liebsten seine „Wurst“ lässt und akzeptiert, dass er das tut, kann es auch funktionieren.

Gleiches gilt bei Milchprodukten. Einer möchte alternative Milchprodukte, der andere "echte" Milch. Aber wusstest du warum wir eigentlich gar keine Milchprodukte zu uns nehmen sollten? Dann lies schnell den passenden Beitrag.

2. Gemeinsamkeiten finden

Es gib ja schon immer wunderbare Gerichte, die von vornherein vegan sind. Eine schöne, lang gekochte Pomodoro lässt beispielsweise ganz sicher beide Foodie-Herzen höher schlagen. Vieles lässt sich sehr simpel und ohne geschmackliche Veränderungen oder gar vermeindliche Einbußen veganisieren, siehe unsere Kammergold Produkte.

Nicht nur beim Essen findet man Gemeinsamkeiten. Das Thema plastikfreie Küche geht jeden etwas an - ob Veganer oder nicht Veganer.

3. Neues probieren

Wer sich für Essen und Kochen interessiert, ist bestenfalls auch der veganen Kulinarik gegenüber neugierig und positiv gestimmt, auch wenn man selbst Fleisch isst. Und in den Hauptstädten sprießen sehr kreative und spannende Restaurants und bieten ganz tolle Möglichkeiten für eine romantische und vegane Date-Night.

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